Viele Bodybuilder, Fitness-Sportler und auch der Normalbürger wählen die Low Fat-Diät zur Gewichtsreduktion, sei es für einen Wettkampf oder einfach nur um eine bessere Figur zu erreichen. Die prozentuale Verteilung der einzelnen Nährstoffe ist bei dieser Diätform entsprechend kohlenhydratlastig. So werden typischerweise 60-70% der täglichen Kalorienzufuhr durch Kalorien gedeckt. Bodybuildern und konsequenten Fitnesssportlern gelingt dies leicht, und zwar durch eine extrem geringe Fettzufuhr. So ist es gerade unter Wettkampfsportlern im Bodybuilding und Fitnessbereich keine Seltenheit, dass weniger als 5% der Gesamtkalorien in Form von Fett zugeführt werden. Die Athleten ernähren sich dann oft ausschliesslich von Reis, Pute und gedünstetem Gemüse und das oft über Wochen hinweg. Die geringen Fettmengen, die in diesen Nahrungsmitteln enthalten sind, addieren sich auf nur wenige Gramm pro Tag, woraus sich der extrem niedrige prozentuale Energiebeitrag der Fette ergibt. Beim Otto-Normalverbraucher, der sich für eine fettarme Ernährung entschieden hat, soll natürlich irgendwo auch der Genuss beim Essen nicht zu kurz kommen. Deshalb landen die meisten Abnehmwilligen mit der Low Fat-Kost bei einem eher moderaten Fettanteil von 20-30% der zugeführten Gesamtkalorien. Bleibt zum Schluss noch das Eiweiss. Bodybuilder, Kraftsportler und Fitnesssportler schwören auf eine vergleichsweise hohen Eiweissgehalt in der Ernährung, wohlwissend, dass Eiweiss als Baustoff für den Körper und damit für die Muskulatur besonders wichtig ist. Die langjährigen Erfahrungen mit der Low Fat-Diät haben gezeigt, dass Bodybuilder damit Ihre Wettkampfform erreichen können und dass der Normalbürger beachtlich an Körpergewicht im Verlauf von wenigen Wochen verlieren kann, wenn er seine Ernährung auf weniger Fett und mehr Kohlenhyrate umstellt. Vorausgesetzt jedoch, dass die Kalorienzufuhr unter dem Kalorienverbrauch liegt, wie dies bei jeder Diät mit dem Ziel der Gewichtsabnahme der Fall sein sollte.